Archiv für die Kategorie ‘Medienkultur’

Von Facebook weg – aber wohin? Google Trends sagt es dir!

Dienstag, 03. März 2015

Ich bin ja schon lange ein Fan von Google Trends. Google Trends analysiert die Wichtigkeit eines Begriffes anhand von Suchanfragen und wagt manchmal sogar Prognosen (wie hier z.B. zur Entwicklung des Begriffes “Pferdefleisch” sehr korrekt). Die Geschichten über die Früherkennung von Grippeepidemien mit nun dafür speziell angefertigten Monitor anhand der (schnell ansteigenden) Eingabe von Suchbegriffen sind Legende.

Ließe sich diese Technologie nicht auch anwenden, um bei der derzeit grassierenden Facebookflucht zumindest in meiner Netzblase das richtige Netzwerk für das zukünftige Kommunizieren zu finden? Welches Network hat seine Zukunft noch vor sich, damit ich nicht auf ein totes Pferd wechsele?

Die Tendenz für das zu verlassende Netzwerk Facebook ist laut Google Trends eindeutig: Absteigend. Nicht überraschend für Kenner, aber dennoch graphisch noch einmal deutlicher:

Facebook bei Google Trends

Facebook bei Google Trends

Dann schauen wir doch einmal bei Twitter, viele geben dies als Exil an. Jedoch ist die Kurve nahezu identisch – sind die Tage von Twitter auch schon gezählt?

Twitter bei Google Trends

Twitter bei Google Trends

Wie sieht es beim Hipster Network ello.co aus, wo alle einen Account haben wollten, aber keiner etwas postet? Wie bei einem Hipster Network, bei dem alle einen Account haben wollten, aber keiner etwas postet!

ello bei Google Trends

ello bei Google Trends

OK, versuchen wir uns doch einmal an etwas gängigeren “neueren” Networks: WhatsApp, Snapchat und Instagram – und das im Vergleich. Dabei zeigt sich, dass das gehypte Snapchat (gelb) noch einiges nachlegen muss, um die Regionen der beiden anderen Dienste zu kommen:

Snapchat, Instagram und Whatsapp im Google Trends-Vergleich

Snapchat, Instagram und Whatsapp im Google Trends-Vergleich

Dennoch sind es alles drei Dienste, die ihren Höhepunkt offensichtlich noch nicht erreicht haben – wenn man Google Trends glauben mag. Übrigens trifft dies in abgeschwächter Form auch für das in diesem Kontext schon eher “gute alte” Youtube zu. Youtube trotzt dem Trend zur Kurzlebigkeit im Netz und wächst im Schnitt immer noch leicht:

Youtube bei Google Trends

Youtube bei Google Trends

Aufpassen muss Youtube vermutlich nur auf das Videoportal Younow, welches uns in schonungsloser Echtzeit mit Broadcasting aus weltweiten Jugendzimmern versorgt, aber auch kreativer genutzt werden kann und in den letzten Monaten sehr viel Aufmerksamkeit bekommen hat:

Younow bei Google Trends

Younow bei Google Trends

Es ist aber zu bezweifeln, dass Live Broadcasting aus den eigenen vier Wänden das angemessene Alternativangebot für diejenigen ist, die meist aus Datenschutzgründen Facebook den Rücken kehren möchten. Und letztlich sind alle diese Netzwerke nicht dafür bekannt, aus wohltätigen Zwecken gegründet worden zu sein. Leider hilft auch die Betrachtung der Kurve bei einer der wenigen Apps, die wenigstens dem Datenschutzanspruch gerecht werden möchte, bei der Entscheidungsfindung nicht weiter. Denn auch die Whatsapp-Alternative macht auf Eintagsfliege:

Threema bei Google Trends

Threema bei Google Trends

Ob das wirklich eine Entscheidungshilfe ist? Entscheidet selbst oder versucht es bei Google Trends noch mit ein paar anderen Networks. Ein Gutes hat der Facebook-Exodus meiner Freunde immerhin. Ich fühle mich gemüßigt, an dieser Stelle endlich mal wieder zu bloggen (cc Wolfgang und Wolfgang weil sie es ja auf Facebook nicht mehr mitbekommen). Danke.

 

Warum ich noch bei Facebook bin: Facebook Groups

Dienstag, 17. April 2012

Ich weiß nicht, wie es euch geht: Aber meine Leidenschaft für Facebook war schon immer etwas unintensiver als die zu Twitter und ich habe immer wieder zumindest ansatzweise überlegt, meinen Account ob der doch überbordenden Belanglosigkeiten dort zu löschen. Abgehalten haben mich davon zum einen berufliche Dinge (ich bin Admin einiger Pages und sollte als Berater zudem natürlich wissen, wie das größte Social Network funktioniert) und das mittlerweile oft obligatorische Facebook Connect.

Zum anderen aber und das in deutlich stärkerem Maße die neue Gruppenfunktionalität, die Facebook im Oktober 2010 eingeführt hat. Die Gruppenfunktionalität war vor dieser sehr umfassenden Umstellung sehr eingeschränkt. Man trat einer Gruppe mehr als Sympathiebekundung bei als dass man an einem echten Dialog interessiert gewesen wäre – eine Funktion, die heute eher die Pages übernehmen. So wuchsen die Gruppen zwar kontinuierlich an, eine Diskussion kam darin aber so gut wie gar nicht zustande.

Die 2010 eingeführten Gruppen wurden zunächst zwar ob ihrer doch spammigen Benachrichtigungseinstellungen vehement kritisiert, aber letztlich sind diese passiv-aggressiven Notification Default Settings ein Schlüssel zum Erfolg der neuen Gruppen.

Die Vorteile – das hat sich in den letzten eineinhalb Jahren herauskristallisiert – sind die folgenden Features:

  • Mitglieder”einladung”: Das Killerfeature. Man muss nicht mehr mit Einladungen betteln, damit Freunde Mitglieder werden, man macht sie einfach zu Gruppenmitgliedern. Das macht Gruppen unheimlich schnell voll mit qualifizierten Mitgliedern, ohne dass diese sich im ersten Schritt dagegen wehren können. Sie müssen erst aktiv wieder austreten. Das tun viele dann aber nicht, weil sie sehen, dass auch andere interessante Menschen Mitglied sind. Das Henne-Ei-Prinzip wird geschickt ausgehebelt.
  • Die schon erwähnten Benachrichtigungseinstellungen: Man bekommt erst einmal aktiv alle Aktivitäten per Mail und interner Benachrichtigung mit, sofern man das nicht grundsätzlich ausgestellt hat. Das begegnet effizient dem größten Problem von Communities und Foren, nämlich dem “bei-der-Stange-halten”. Mitglieder werden immer wieder aktiv motiviert, sich in Gruppendiskussionen einzumischen. Die Beteiligungsrate ist aus meiner Erfahrung wesentlich höher als in externen Foren wie bei mixxt. Das liegt natürlich auch daran, dass man “eh” bei facebook ist und mehrere Gruppen en passent verfolgen kann und nicht einzelne Foren separat mittels Feeds o.ä. beobachten muss.
  • “Virale” Effekte: Gruppenbeitritte anderer, seien sie freiwillig oder “erzwungen”, sind in der Timeline der Freunde sichtbar und motivieren diese ebenfalls beizutreten. Das betrifft zumindest alle Gruppen, die nicht “geheim” sind. Diese Vorgehensweise ist natürlich auch problematisch, weil ich beispielsweise aus meinen Kontext weiß, dass einige nicht möchten, dass die Timeline seiht, dass sie beispielsweise eine Gruppe einer bestimmten politischen Einfärbung angehören und damit öffentlich politisch geoutet werden.
    Ebenfalls hilfreich und beschleunigend ist der Einladungseffekt durch andere Mitglieder – wenn der Admin sie denn lässt. Das führt dazu, dass die Gruppe mithilfe von Freunden von Freunden rasch erweitert werden kann und die kritische Masse schnell erreicht ist.
  • Die Features: Die Gruppen verfügen zudem über ein hilfreiches Featureset wie gruppeninterne Chats (bis zu einer Größe von 250 Mitgliedern, also eher etwas für kleine Arbeitsgruppen), der Möglichkeit Files hochzuladen oder interne Abstimmungen durchzuführen.

Das alles macht Gruppen mittlerweile zu einen sehr hilfreichen und erfolgreichen Instrument für die Organisation von Diskussionen. Besonders gut funktioniert es natürlich dort, wo es auch Gesprächsbedarf gibt, z.B.

  • zu politischen Themen
  • als internes Diskussionsmedium von Parteien, Unternehmen und Vereinen
  • zur Vorbereitung von Events (also als zeitlich befristete Gruppe)
  • zur Entwicklung unterschiedlichster Dinge (Barcamps, Thesenpapiere, Produkten, Unternehmensideen)

Dabei ist immer gut zu überlegen, wie öffentlich man die Gruppe macht. Gerade nicht-öffentliche oder sogar geheime Gruppen können einen geschützten Raum bieten, um unabhängig von Ort und Zeit asynchron Themen voranzubringen. Die inoffizielle Gruppe der GAL Hamburg z.B. , die ich ohne Absprache letztes Jahr gegründet habe, ist mittlerweile das Diskussionsmedium, das die meisten Mitglieder erreicht. Eben weil so viele schon bei Facebook sind und gleich eingebunden werden können. Die Postingrate ist dort bei rund 250 Mitgliedern sehr hoch, Threads gehen bis zu 60 Kommentare tief.

Im Businessumfeld spielen die Gruppen noch keine so große Rolle und wenn, müsste man da auch sehr vorsichtig vorgehen, da man die Spammigkeit der Gruppen Unternehmen sicherlich weniger nachsieht. Dennoch sind da Potentiale vorhanden wie z.B. die crowdbasierte Entwicklung von Produkten oder der Community Plattform für heavy user eines Produktes.

Man muss natürlich dabei auch beachten, dass der Erfolg dieser Gruppen besonders im Fall politischer Gruppen den Digital Divide noch verstärkt. Wer nicht bei facebook ist, bekommt mittlerweile wichtige Diskussionsverläufe nicht mehr mit. Und facebook macht sich noch unverzichtbarer. Und ich kann meine Account nicht löschen…

Lokalisierungstweets: Timeline-Müll oder nützliche Information?

Freitag, 04. Dezember 2009

Foursquare und Gowalla erfreuen sich ja jüngst größter Beliebtheit, man kann schon fast von einem Hype sprechen. Mittels dieser Tools kann man anderen seinen Standort mitteilen, zum Teil ist das mit spielerischen Elementen verbunden. So kann man bei Foursquare zum Mayor von Locations werden. Man kann bei beiden Tools einstellen, dass der jeweilige Aufenthaltsort nach Check-In auch automatisch getwittert wird. Bei Foursquare kommt noch dazu, dass dann auch automatisiert mitgeteilt wird, wenn man irgendwo Mayor geworden ist. Es stellt sich die Frage (abseits vom Schutz der eigenen Privatsphäre), wie nützlich oder nervig solche Tweets für den normalen Twitternutzer sind. Ich bin mir da noch im Unklaren und habe daher einfach mal eine Umfrage gestartet:

Google Analytics muss leider draußen bleiben: Tipps & Tools kurz gebloggt

Mittwoch, 25. November 2009

Bei der aktuellen Diskussion um Google Analytics, die nun sogar zu Techcrunch hinübergeschwappt ist, die aber gar nicht so neu ist, stellt sich die Frage: Wie kann ich selbst verhindern, dass Google mein Surfverhalten trackt, wenn der Betreiber der Website, die ich gern nutze, das Tracking nicht entfernt? Am einfachsten ist das, wenn man im Browser die Cookies von Drittanbietern blockt. Das kann aber wiederum auch einige Nachteile haben. Besser ist es – bei Nutzung von Firefox – das Add-on “Customize Google” zu nutzen, mit dem man zum einen speziell die Cookies von Google Analytics blocken kann, zum anderen aber auch andere (nützliche) Dinge bei der Googlenutzung tunen kann.

Customize Google: Mit einem Klick wird das seitenübergreifende Tracking unmöglich gemacht

Customize Google: Mit einem Klick wird das seitenübergreifende Tracking unmöglich gemacht

Wer es ganz genau wissen will, sollte sich auch die Empfehlungen des Unabhängigen Landesentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein anschauen, wo auch das selektive Abschalten von Scripts vorgeschlagen wird.

Google Analytics, lebe wohl

Dienstag, 07. April 2009

Heute habe ich aus dieser Website den Google Analytics Code entfernt (andere Auftritte folgen). Das ist mir nicht leicht gefallen. Google Analytics war ein kostenloses und doch mächtiges Tool zur Besucheranalyse. Zugleich ist es in der Usability unübertroffen und lässt sich leicht mit anderen Tools verknüpfen (Adsense, Salesforce etc.). Aber die datenschutzrechtlichen Zweifel an Googles Datensammelwut haben bei mir jetzt Überhand genommen. Den letzten Ausschlag nahm das Papier des Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein, das sich sehr kenntnisreich und detailliert mit den Datenschutzproblemen bei Google Analytics auseinandersetzt. Nicht, dass mir die Probleme nicht bekannt waren, ich habe andere Dienste wie GMail aus dem gleichen Grund ja schon immer links liegen gelassen – ich hab sie in diesem Fall aber einfach aufgrund der Schlagkraft des Tools nur allzu gerne ingnoriert. Also: Lesebefehl für alle Nutzer von Google Analytics! Benjamin Müller hat sich übrigens nach meinem Tweet zum Thema gestern das Thema noch einmal zur Brust genommen und auch über Alternativen gebloggt – ebenfalls lesenswert.

Das Thema Google ist übrigens ein Lieblingsthema der Datenschützer in Schleswig-Holstein, schön auch die Befassung mit dem von allen so geliebten Google Street View. Wollen wir hoffen, dass die Regierung in Schleswig-Holstein so klug ist, den obersten Datenschützer im Amt zu belassen. Dessen Wiederwahl ist nämlich nicht sicher – Grund ist albernder Parteienproporz.

Twitter und Werbung – eine natürliche Evolutionsstufe

Dienstag, 24. März 2009

Heute ging es heiß her in der Twitter- und Blogwelt: Peter Turi hat angekündigt, Tweets mit Werbung zu schalten und macht es auch schon. So ganz neu ist das nicht, aber bei so einem prominenten Mediendienst findet es natürlich mehr Beachtung. Ich habe schon beim Massenpublikum gesagt, dass man turi2 nicht verbieten kann, Werbung zu schalten. Nun hat der geschätzte Don Dahlmann noch einmal sehr moralisch nachgelegt. Ich denke, sich darüber zu ereifern, ist zwar grundsätzlich ehrenhaft, aber nicht zeitgemäß bzw. realitätsfern. Jeder, der das schlecht findet, kann turi2 – wie Don Dahlmann und ich im Kommentar auch schon sagen – ja entfollowen. Ich spiele durchaus auch mit dem Gedanken, weil ich es nervig finden könnte – das will aber erst einmal abwarten. Wenn es denn soweit kommt, ist das dann halt so: ich muss wie bei vielen anderen werbefinanzierten Angeboten auch abwägen, ob ich das in Kauf nehme. Und Peter Turi muss damit leben, dass er ggf. Follower verliert. Wozu die Aufregung: “Das ist soziale Marktwirtschaft, langweilig wird sie nie.” hieß es schon bei Blumfeld.
Ganz davon abgesehen kann man anaolog zu Adblockern ja auch in Twitterclients Tweets filtern. Und wenn Werbung zunimmt, wird das Filtering diesbezüglich mit Sicherheit noch verfeinert. Schön ist das alles zwar dennoch nicht, aber es ist müßig, darüber zu wehklagen. Es ist ein logischer Entwicklungsschritt.

Corporate Twitter(ing) als niedrigschwelliges Gesprächsangebot

Dienstag, 16. Dezember 2008

Das Thema geht seit Monaten um, immer mehr Firmen tun es: Corporate Twittering. Oftmals wird die Frage gestellt, was das bringen soll, wie es glaubwürdig sein soll, wie peinlich es sein kann. Ein diesbezüglich kritischer Blogpost meines Twitterfreundes Wolfgang Lünenbürger und die Debatte im Daimlerblog lässt mich aber nun seit längerer Zeit mal wieder zur Tastatur greifen, weil mein Reply ausnahmsweise nicht in 140 Zeichen passt.

Für mich liegt der Vorteil von Corporate Twittering auf der Hand: Man hat einen sehr kurzen Draht zum Kunden oder Partner. Natürlich muss tarnsparent sein, mit wem man da spricht, aber ein Corporate Twitter-Account muss nicht mitteilen, was er zu Mittag gegessen hat oder ob er Liebeskummer hat. Er darf natürlich dennoch menschliche Regungen zeigen. Hauptziel im Gegensatz zu persönlichen Accounts von Mitarbeitern ist aber, dass hier eine verbindlichere Verantwortung besteht, sich mit den Interessen, Fragen und Anliegen der Follower zu beschäftigen. Wenn Mitarbeiter X gefragt wird, wann denn eine neue Produktversion herauskommt, darf er durchaus nicht antworten wollen oder meist auch gar nicht dürfen. Beim Twitteraccount hingegen darf man verbindliche Antworten erwarten. Ich bin bei einem Corporate Twitter-Account auch nicht verwundert, wenn er regelmäßig Links zu Blogeinträgen, Clippings oder Pressemitteilungen verschickt. Ich gehe davon aus, dass auch andere Follower von einem Corporate Account daran interessiert und damit rechnen.

Ich selbst betreue für die CoreMedia AG den Twitter-Account @coremedia_news und habe dabei bisher nur positive Erfahrungen gemacht. Das kann sogar wie in diesem Fall auch ein Dienstleister machen, wenn er wie ich gut mit dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern vernetzt ist. Dort laufen immer wieder Fragen auf oder es entstehen durch das absolut nicht zu vernachlässigende Monitoring, also dem “Abhören” des Gezwitschers über ein Unternehmen jenseits der Follower, interessante Kontakte und Diskussionen – meist nach dem ersten Kontakt dann in direkter Kommunikation. Das ist einfach viel niedrigschwelliger und proaktiver als bloggen oder gar Push-Information wie Newsletter. Es bedeutet bei ernsthaftem Betreiben eines kommunizierenden und nicht nur Links versendenen Account aber ganz klar auch viel Know how des Mediums und nicht zuletzt eine gehörige Prise Zeit. Die wird aber auch im klassischen Marketingsinne jenseits von direkter Kommunikation belohnt. Die Konversionsrate bei Links ist um etliches höher als bei Newslettern oder Bloglinks. Ich kann also nur jedem Unternehmen raten sich mit dem Gedanken zu beschäftigen. Wichtig bleibt natürlich, dass das Ganze zum Unternehmen passt.

Statement vom DNAdigital Open Space

Dienstag, 21. Oktober 2008

Was soll ich schreiben, wenn ich es vor der Kamera so schön in Worte gefasst habe. Hier ein Interview von Ulrike Reinhard mit mir auf dem Open Space von DNAdigital zu meiner Motivation, einem Zwischenresümee und einem Ausblick:

Then I take Berlin

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Mal sehen, wie lange ich das Liedtitelverhunzen noch treibe. Also: Die Web 2.0 Expo war einerseits tatsächlich nicht sehr aufregend, ich hatte allerdings auch nur das Expo Hall Ticket, mit dem man eben diese Expo Hall betreten (immerhin mit sieben Steckdosen zum Aufladen von stromsaugenden iPhones und Laptops für ein paar Tausend Leute) und den Keynotes lauschen durfte. Das war teilweise recht unterhaltsam, aber auch nicht weltbewegend. Gut, dass ich nicht hauptsächlich wegen der Web 2.0 Expo nach NYC gefahren bin. Ich habe meinen Aufenthalt übrigens auch noch mit der Steubenparade und einem Konzert der Feelies gewürzt.

Nun geht es morgen nach Berlin zum Vorbereitungs-Open Space von DNAdigital. Thema: “Wie sieht der Arbeitsplatz der Zukunft aus?” Wie gehen Unternehmen mit jungen Mitarbeitern um, die digitales netzwerken gewöhnt sind und nicht um eine Emailadresse kämpfen wollen. Ich bin gespannt. Auch Interesse? Es sind noch Plätze frei. Einfach bei DNAdigital anmelden und morgen in der Homebase erscheinen. Und wer keine Zeit hat: Auf der Plattform wird immer diskutiert, gleich welchen Alters.