Archiv für die Kategorie ‘Social Media’

Lokalisierungstweets: Timeline-Müll oder nützliche Information?

Freitag, 04. Dezember 2009

Foursquare und Gowalla erfreuen sich ja jüngst größter Beliebtheit, man kann schon fast von einem Hype sprechen. Mittels dieser Tools kann man anderen seinen Standort mitteilen, zum Teil ist das mit spielerischen Elementen verbunden. So kann man bei Foursquare zum Mayor von Locations werden. Man kann bei beiden Tools einstellen, dass der jeweilige Aufenthaltsort nach Check-In auch automatisch getwittert wird. Bei Foursquare kommt noch dazu, dass dann auch automatisiert mitgeteilt wird, wenn man irgendwo Mayor geworden ist. Es stellt sich die Frage (abseits vom Schutz der eigenen Privatsphäre), wie nützlich oder nervig solche Tweets für den normalen Twitternutzer sind. Ich bin mir da noch im Unklaren und habe daher einfach mal eine Umfrage gestartet:

Twitter und Werbung - eine natürliche Evolutionsstufe

Dienstag, 24. März 2009

Heute ging es heiß her in der Twitter- und Blogwelt: Peter Turi hat angekündigt, Tweets mit Werbung zu schalten und macht es auch schon. So ganz neu ist das nicht, aber bei so einem prominenten Mediendienst findet es natürlich mehr Beachtung. Ich habe schon beim Massenpublikum gesagt, dass man turi2 nicht verbieten kann, Werbung zu schalten. Nun hat der geschätzte Don Dahlmann noch einmal sehr moralisch nachgelegt. Ich denke, sich darüber zu ereifern, ist zwar grundsätzlich ehrenhaft, aber nicht zeitgemäß bzw. realitätsfern. Jeder, der das schlecht findet, kann turi2 - wie Don Dahlmann und ich im Kommentar auch schon sagen - ja entfollowen. Ich spiele durchaus auch mit dem Gedanken, weil ich es nervig finden könnte - das will aber erst einmal abwarten. Wenn es denn soweit kommt, ist das dann halt so: ich muss wie bei vielen anderen werbefinanzierten Angeboten auch abwägen, ob ich das in Kauf nehme. Und Peter Turi muss damit leben, dass er ggf. Follower verliert. Wozu die Aufregung: “Das ist soziale Marktwirtschaft, langweilig wird sie nie.” hieß es schon bei Blumfeld.
Ganz davon abgesehen kann man anaolog zu Adblockern ja auch in Twitterclients Tweets filtern. Und wenn Werbung zunimmt, wird das Filtering diesbezüglich mit Sicherheit noch verfeinert. Schön ist das alles zwar dennoch nicht, aber es ist müßig, darüber zu wehklagen. Es ist ein logischer Entwicklungsschritt.